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Wehrgeschichte
In der Wehrgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr Egenstedt blicken
wir auf eine über 100 jährige ereignisreiche Geschichte zurück,
die durch die beiden Weltkriege auch ihre Schattenseiten hatte.
Aber die Kameraden der FF Egenstedt mussten und haben sich
immer wieder den neuen Herausforderungen angepasst.
Dieses waren nicht nur die Brandbekämpfung, sondern es wurden
durch die Industrialisierung immer größere Anforderungen an die
Kameraden gestellt, die nur durch ständige Schulungen und
Lehrgänge zu bewältigen waren.
Gruppenfoto zum 50-jährigem
Bestehen 1952
Neben vielen kleineren und mittleren Brand- und Hilfeleistungs-
einsätzen wurde die FF Egenstedt am 25.06.1959 zu ihrem größten
Schadenfeuer in Egenstedt gerufen, auf dem Hof Thomas Ringe
fielen Stall und Scheune den Flammen zum Opfer , das Wohnhaus
konnte Dank dem Einsatz vieler auswärtiger Wehren gerettet werden.
Auch wurde die Egenstedter Wehr zu mehreren verschiedenen
nachbarschaftlichen Löschhilfen gerufen, wie z.B. Großbrände bei der
Firma Fuba in Bad Salzdetfurth am 21.09.1963, die Domäne in
Marienburg am 16.08.1973. Aufgrund eines Wassernotstandes
pumpten die Kameraden mit den Nachbarwehren Itzum und Lechstedt
am 25.08. und 05.09.1973 Wasser aus Engelkes Brunnen über Lange
Wegestrecke zum Hochbehälter Egenstedt.
Am 01.03.1974 trat die Gebietsreform in Kraft, die für unsere
Freiwillige Feuerwehr Veränderungen brachte. Die 4 bis dahin
eigenständigen Wehren schlossen sich zu der neu gebildeten
Gemeindewehr Diekholzen zusammen.
Am 14.06.1977 wurden die Kameraden zu einem Einsatz
nach einem
schweremWolkenbruch nach Barienrode gerufen, um
dort überflutete
Keller und Garagen auszupumpen und von
Schlamm zu befreien.
Zu einem Waldbrand in Diekholzen rückten
die Kameraden am
18.09.1982 aus. In der Nacht vom 16. /
17.05.1988 sind die
Kameraden zu einem Wohnungsbrand nach
Röderhof auf das Gut
Marheineke gerufen worden, wo mit der
Unterstützung derWehren aus
Söhre und Barienrode der Schaden
auf die Wohnung eingegrenzt
werden konnte.
Gruppenfoto zum 100-jährigem Bestehen
2002

Der Sturm
Kyrill am 19. Januar 2007 rief auch unsere Kameraden,
eine
große Buche versperrte die Zufahrt zur Heimstatt Röderhof,
mit der Ortswehr Söhre und dem Einsatz von Heinrich
Marheineke
mit einem Traktor konnte die Straße wieder
freigeben werden.
Vom 29. September bis 01. Oktober hielt das
Hochwasser den
gesamten Landkreis Hildesheim in Atem, es
wurde Katastrophenalarm
ausgelöst, wir verzeichneten für
dieses Wochenende insgesamt
6 einzelne Einsätze!
Heute zählt die Freiwillige Feuerwehr Egenstedt 129 Mitglieder:
32 Aktive, 85 Fördernde und 12 Alterskameraden. Drei Mädchen und fünf Jungen
sind in der Jugendfeuerwehr Söhre.
Die Führung der FF Egenstedt von 1902 bis
heute:
- von 1902 bis 1934 Hauptmann
Thomas Ringe
- von 1934 bís 1937 Hauptmann
Heinrich Schenkemeyer
- von 1937 bis 1957 Hauptmann
Thomas Ringe
- von 1957 bis 1969
Gemeindebrandmeister Rudolf Engelke
- von 1969 bis 1973
Gemeindebrandmeister Johannes Deister
- von 1973 bis 1974
Gemeindebrandmeister Heinrich Marheineke
- von 1974 bis 1999
Ortsbrandmeister Heinz Josef Schenkemeyer
- von 1999 bis heute
Ortsbrandmeister Michael Meyer
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